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Die Ursachen der Parodontitis
Die Hauptursache für Parodontitis sind bestimmte Mund-Bakterien und deren Giftstoffe, die Zahnfleisch und Kieferknochen angreifen bei
• erblicher Veranlagung für ein höheres Parodontitis-Risiko
• geschwächtem Immunsystem (z.B. bei chronischem Stress)
• bei Ernährung mit Mangel an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen
• bei Rauchern
• bei Stoffwechselstörungen wie Diabetes

Die Parodontitis ist eine bakterielle Infektion
Mehr Informationen zu den Ursachen
einer Parodontitis
Die Parodontitis ist eine bakterielle Infektion
Jeder Mensch hat Millionen Bakterien im Mund - auch solche, die eine Parodontitis hervorrufen können. Diese Bakterien scheiden Giftstoffe aus, die das Zahnfleisch und den Kieferknochen schädigen.
Allerdings erkrankt nicht jeder an einer Parodontitis. Warum das so ist, erfahren Sie weiter unten.
Da es sich bei der Parodontitis um eine bakterielle Infektion handelt, kann sie auch auf andere übertragen werden.
Zum Beispiel beim Küssen auf den Partner oder auf ein Kleinkind, wenn Mama oder Papa den Schnuller oder Löffel ablecken, bevor sie ihn dem Kind in den Mund stecken.
Mangelhafte Mundhygiene mit Zahnbelag als Folge
Je mehr krankheitsverursachende Bakterien im Mund sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit für eine Parodontitis.
Bei unzureichender Mundpflege sammeln sich weiche Beläge (der sog. "Biofilm") auf den Zähnen und in den Zahnfleischtaschen an.
Die darin zahlreich enthaltenen Bakterien können einerseits Karies verursachen und zu Zahnfleisch-Entzündung und Mundgeruch führen.
Sie werden aber auch über die Blutbahn im ganzen Körper verteilt und können Erkrankungen an lebenswichtigen Organen verursachen.
Genetische Einflüsse: Erbliche Veranlagung
Die Art und Weise, wie das Immun-System auf Bakterien und deren Giftstoffe reagiert, ist weitgehend genetisch bestimmt.
Manche Menschen sind durch erbliche Veranlagung besonders gefährdet, an einer Parodontitis zu erkranken.
Diese Veranlagung kann durch einen DNA-Test festgestellt werden.
Für Betroffene ist es besonders wichtig, durch geeignete Maßnahmen der Entstehung und Ausbreitung einer Parodontitis vorzubeugen.
Chronischer Stress und ein geschwächtes Immunsystem
Ein weiterer Grund, warum Mund-Bakterien bei bestimmten Menschen Parodontitis hervorrufen können, ist ein geschwächtes Immunsystem der Betroffenen. Ein häufiger Grund für diese Schwäche ist Stress!
Bei chronischem Stress schüttet der Körper vermehrt das Hormon Cortisol aus. Dieses Hormon dämpft die Aktivität des Immunsystems. Es ist nicht mehr in der Lage, die schädlichen Bakterien im Mund wirksam zu bekämpfen.
Falsche Ernährung: Zu wenig Vitamine und Mineralien
Moderne Nahrungsmittel (Fertig-Gerichte, Auszugsmehle, Zucker, pasteurisierte Milch etc.) sind arm an Mineralien, Vitaminen und Ballast-Stoffen und enthalten viele Kohlenhydrate ohne Nährwert.
Der Körper erhält zu wenig Vitalstoffe und es vermehren sich schädliche Bakterien und Pilze im Darm.
Da ein Großteil der Zellen des Immunsystems im Darm beheimatet ist, wird es durch Mangelernährung und schädliche Keime geschwächt.
Außerdem fehlen dem Körper die für die Regeneration der Gewebe notwendigen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.
Rauchen:
Raucher haben ein sechsfach höheres Risiko, an Parodontitis zu erkranken, und ein fünfzehnfach höheres Risiko, vorzeitig Zähne zu verlieren.
Die Zahnfleischtaschen sind bei einem Raucher tiefer und der Kieferknochen-Verlust stärker.
Andererseits führt Rauchen zu weniger Zahnfleischbluten und die Entzündung spielt sich in der Tiefe der Zahnfleischtaschen ab.
Deshalb wird eine Parodontitis bei Rauchern oft erst spät bemerkt.
Stoffwechselstörungen, Allgemeinerkrankungen,
Medikamente und andere Faktoren
Wenn das Immunsystem durch Allgemein-Erkrankungen und Stoffwechselstörungen belastet ist, hat es weniger Kapazitäten für die Bekämpfung der Parodontitis verursachenden Bakterien frei.
Ein häufiger Risikofaktor für das Fortschreiten der Parodontitis ist Diabetes mit nicht richtig eingestelltem Blutzucker-Spiegel.
Bestimmte Medikamente können den Speichelfluss hemmen und dadurch die Bildung von Belägen begünstigen. Andere können zu einer Wucherung des Zahnfleisches führen, die eine Entzündung begünstigt oder verstärkt.
Hormonelle Einflüsse während einer Schwangerschaft oder durch die Einnahme der "Pille" können ebenfalls eine Parododontitis verstärken.

Die typischen Symptome einer Parodontitis
Bei einer Parodontitis treten vermehrt die folgenden Symptome auf:
• Häufiges Zahnfleischbluten
• Geschwollenes, dunkelrotes Zahnfleisch
• Eiter aus den Zahnfleischtaschen
• Starker Mundgeruch
• Zahnverlängerungen, Kippungen und Zahnwanderungen
• Zahnlockerungen
• Zahnverlust
Wenn Sie manche dieser Symptome bei sich beobachten, sollten Sie Zähne und Zahnfleisch umgehend untersuchen lassen.
Daran können Sie eine Parodontitis erkennen:
Häufiges Zahnfleischbluten
Das Zahnfleisch blutet häufig, z.B. beim Zähneputzen oder wenn man in einen Apfel beißt.
Geschwollenes Zahnfleisch
Das Zahnfleisch ist dunkelrot und geschwollen. Manchmal tritt Eiter aus den Zahnfleischtaschen.
Starker Mundgeruch
Die Betroffenen haben einen starken Mundgeruch, der auch nach dem Zähneputzen bleibt.
Zahnwanderungen
Die Zähne werden länger, kippen oder wandern. Es entstehen Abstände zwischen den Zähnen.
Zahnlockerungen
Nach und nach werden immer mehr Zähne locker und erschweren das Abbeißen und Kauen.
Zahnverlust
Wenn gelockerte Zähne ausfallen oder gezogen werden müssen, können sichtbare Zahnlücken entstehen.

Warum eine rechtzeitige Erkennung und Behandlung wichtig ist!
Erkrankung des sog. Zahnhalteapparates.
Bei der Parodontitis handelt es um eine Erkrankung des sog. Zahnhalteapparates.
Dieser besteht aus dem Zahnzement auf der Oberfläche der Zahnwurzel
der Wurzelhaut und dem Kieferknochen.Die Wurzelhaut besteht aus feinen Kollagenfasern (Bindegewebsfasern), mit denen der Zahn sozusagen "federnd im Kieferknochen aufgehängt ist."
Durch die Erkrankung wird der Zahnhalteapparat - und damit auch der Kieferknochen - allmählich vom Zahnfleischrand beginnend in die Tiefe abgebaut.
Dieser Abbau ist unumkehrbar. Das bedeutet, dass der Kieferknochen selbst nach einer
Parodontitis-Behandlung nicht mehr "nachwächst".
Er kann auch durch chirurgische oder medikamentöse Maßnahmen
nur teilweise wiederhergestellt werden.
Früher wurde die Parodontitis nur als lokal begrenzte Erkrankung des Zahnhalte-Apparates betrachtet. Heute weiß man, dass es sich um eine Entzündungskrankheit handelt, die den gesamten Organismus betrifft.
Wenn eine Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann sie langfristig zum Verlust von Zähnen führen. Da sie lange Zeit schmerzfrei verläuft, wird sie von den Betroffenen oft erst spät bemerkt.
Bei Erwachsenen ist die Parodontitis der Hauptgrund für Zahnverlust. Sie kann darüber hinaus auch zu ernsthaften Allgemeinerkrankungen führen. Deshalb ist ihre rechtzeitige Diagnose und Behandlung so wichtig.
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so wie ich, geht man gerne
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Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 bis 18.00 Uhr,
Mittwoch 8.00 bis 11.00 Uhr,
Freitag und Samstag nach Vereinbarung
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