top of page

HINDENBURGSTR. 23 - 71083 HERRENBERG TEL. 07032 - 9281-0
So senken Sie Ihr Parodontitis-Risiko!
Sie können selbst eine Menge dafür tun, dass eine Parodontitis erst gar nicht auftritt. Da es sich um eine bakterielle Infektion handelt, besteht die Vorbeugung vor allem darin, die Zahl schädlicher Bakterien im Mund zu verringern und das Immunsystem zu stärken.
Das gilt auch nach einer Parodontitis-Behandlung, wenn es darum geht, das Wiederauftreten der Erkrankung zu verhindern. Was Sie im Einzelnen für Ihre Gesundheit tun und wie wir Ihnen dabei helfen können, erfahren Sie im Folgenden:
Regelmäßige Kontrollen und Prüfung von
Zahnfleischtaschen-Tiefe und Zahnfestigkeit
Wir kontrollieren in regelmäßigen Abständen das Zahnfleisch unserer Patienten.
Dabei prüfen wir dessen Farbe und Zustand.
Wir messen die Tiefe der sog. Zahnfleischtaschen mit einer skalierten Parodontalsonde (siehe Abbildung) und wir prüfen die Festigkeit der Zähne.
Die Messwerte werden unter anderem in einem sog. Parodontal-Screening-Index (PSI) erfasst, der eine fortlaufende Kontrolle ermöglicht.
Auf diese Weise können wir eine Parodontitis schon im Frühstadium erkennen und rechtzeitig geeignete Behandlungs-Maßnahmen mit Ihnen besprechen.
Röntgen-Aufnahmen zur Beurteilung des Kieferknochens
Mit bloßem Auge lässt sich nicht erkennen, ob und wie weit der Kieferknochen bei einer Parodontitis schon abgebaut ist.
Das ist nur anhand von Röntgen-Aufnahmen möglich, die wir im Rahmen der Parodontitis-Diagnose anfertigen.
Auf diesen Röntgen-Aufnahmen lässt sich nicht nur der Knochenrückgang erkennen.
Man kann damit auch sog. Knochentaschen diagnostizieren. Das sind besonders tiefe Knochenverluste um einzelne Zähne herum.
Schnelltest zur Prüfung, ob parodontaler
Gewebeabbau stattfindet
Für den Abbau von parodontalem Gewebe ist ein bestimmtes Enzym verantwortlich, die sog. "aktive Matrix-Metalloproteinase-8" (aMMP-8).
Mit einem auf Antikörper-Technologie basierenden Test können wir messen, ob eine erhöhte Konzentration dieses Enzyms vorliegt.
Dieser Test ist völlig schmerzfrei. Wir führen ihn bei uns in der Praxis durch und die Ergebnisse sind schon nach ca. zehn Minuten sichtbar.
DNA-Test: Besteht ein erhöhtes Parodontitis-Risiko
durch Vererbung?
Wenn Eltern und Großeltern des Patienten schon frühzeitig Zähne verloren haben, besteht der Verdacht auf ein erblich bedingtes erhöhtes Risiko für Parodontitis.
In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, mit Hilfe eines DNA-Tests dieses Risiko zu prüfen, um rechtzeitig einer Parodontitis vorbeugen zu können.
Dazu entnehmen wir Proben aus der Flüssigkeit in den Zahnfleischtaschen und senden diese an ein spezialisiertes Diagnostik-Labor.
Wenn das Ergebnis ein erhöhtes Risiko anzeigt, beraten wir den Patienten zu besonderen Vorsorge-Maßnahmen.
Markerkeim-Bestimmung:
Welche Bakterien verursachen die Parodontitis?
Wenn unsere Untersuchung ergeben hat, dass eine Parodontitis vorliegt, ist es manchmal wichtig, die Bakterien zu bestimmen, die sie hervorgerufen haben.
Es gibt mehrere Bakterienarten, die eine Parodontitis verursachen können und die als Markerkeime bezeichnet werden.
Für die wirksame antibiotische Behandlung müssen wir wissen, welche Markerkeime vorliegen. Nur dann können wir das richtige Antibiotikum für deren Behandlung auswählen.
Für die Tests entnehmen wir kleine Proben aus den Zahnfleischtaschen und lassen diese labormedizinisch auswerten.

Ein starkes Immunsystem beugt Parodontitis vor
Sorgfältige Zahn- und Mundpflege:
Wir zeigen Ihnen, womit und wie Sie es am besten machen
In den Belägen auf den Zähnen, dem Zahnfleisch und der Zunge wimmelt es vor Bakterien. Manche davon können eine Parodontitis auslösen.
Deshalb ist es wichtig, die Beläge und damit auch die Bakterien durch eine gute Zahn- und Mundpflege zu reduzieren.
Wir nennen Ihnen die besten Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnoberflächen, der Zahnzwischenräume und der Zunge. Wir zeigen Ihnen auch, wie Sie diese am besten anwenden.
Regelmäßige Professionelle Zahnreinigungen in der Praxis
Selbst bei sehr guter häuslicher Zahnpflege bleiben an schwer zugänglichen Stellen Beläge zurück.
Bei der Professionellen Zahnreinigung durch ausgebildete Fachkräfte unserer Praxis werden auch diese sorgfältig entfernt.
Die Professionelle Zahnreinigung sollte bei Patienten mit Parodontitis-Risiko mindestens zwei mal jährlich durchgeführt werden. In Einzelfällen können auch häufigere Zahnreinigungen notwendig sein.
Frische Nahrungsmittel mit hohem Gehalt an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen
Frisches Obst und Gemüse sind reich an Vitaminen und Mineralien, die wichtig für die Regeneration von Kiefer und Zahnfleisch sind.
Moderne Nahrungsmittel (Fertiggerichte, Auszugsmehle, Zucker, pasteurisierte Milch etc.) sind arm an Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen und enthalten viele Kohlenhydrate ohne Nährwert.
Sie versorgen den Körper nicht ausreichend mit wichtigen Vitalstoffen und führen dazu, dass sich schädliche Bakterien und Pilze im Darm vermehren.
Da ein Großteil der Zellen des Immunsystems im Darm beheimatet ist, wird es durch Mangelernährung und schädliche Keime überlastet.
Wenn Mineralien und Vitamine (vor allem Vitamin C und Calcium) fehlen, können sich Knochen und Bindegewebe (auch im Zahnhalte-Apparat) nicht richtig regenerieren.
Bei einer Parodontitis ist es deshalb besonders wichtig, dass Sie sich möglichst mit frischem bzw. frisch zubereitetem Essen ernähren.
Dazu gehören viel Wasser, Gemüse, Obst, Kräuter, eiweißhaltige Nahrungsmittel (Milchprodukte, Fleisch, Fisch) und Vollkorn-Produkte.
Stärkung des Immunsystems
Alles, was Sie zur Stärkung Ihres Immunsystems unternehmen, dient Ihrer Gesundheit und der Vorbeugung gegen Parodontitis.
Dazu gehört insbesondere die Vermeidung von chronischem Stress, der das Immunsystem sehr stark belasten kann.
Nehmen Sie sich ausreichend Auszeiten und gönnen Sie sich genügend Schlaf. Treiben Sie Ausdauer-Sport und halten Sie sich möglichst viel an der frischen Luft auf.
Tanken Sie immer wieder Sonne, um die Produktion von Vitamin D anzuregen und ernähren Sie sich gesund (s.o.).

KUNDENREZENSIONEN
Die Behandlung ist stets
einwandfrei und das Ergebnis Traumhaft. Alle sind super
freundlich und zuvorkommend.
Sogar als Zahnarztmuffel,
so wie ich, geht man gerne
in die Praxis Dr. Klaas. Kann ich nur absolut weiter empfehlen!
Mein absoluter Star unter
den Zahnärzten!
Nett, ehrlich
und sorgfältig!
Zentrum Zahn und Zahnbürste
Montag, Dienstag, Donnerstag 8.00 bis 18.00 Uhr,
Mittwoch 8.00 bis 11.00 Uhr,
Freitag und Samstag nach Vereinbarung
© ZENTRUMZAHN IMPRESSUM
Hindenburgstr. 23 - 71083 Herrenberg
Tel. 07032 - 9281-0 - Fax. 07032 - 9281-21
info@ZentrumZahn.de
bottom of page
















